TOP Ö 1: Fragestunde für die Einwohner

1.1      Dichtheitsprüfungen privater Abwasserleitungen

Der Zuhörer, Herr Georg Kalender, verweist auf den Artikel der Ruhr-Nachrichten vom 07.04.2011, den er nicht initiiert habe, der aber inhaltlich dennoch richtig sei. Mit einem Vortrag wolle er seine Ausarbeitungen zu dem Thema darlegen und die Verwaltung in der Arbeit unterstützen. Auf seine Frage, ob die Information auf der Homepage der Gemeinde Nordkirchen veröffentlicht werden könne, antwortet Herr Bergmann mit ja.

Die Infoveranstaltung sei im Heimathaus in Capelle gemeinsam mit Herrn Steinhoff geplant. Eine Terminbuchung über die Gemeinde sei kostenfrei. Herr Bergmann sagt zu, dass die Verwaltung zu der Infoveranstaltung das Heimathaus buchen werde.


1.2      DSL

Herr Kalender erinnert an den immer noch ausstehenden DSL-Anschluss in Capelle. Nach Angaben von Vodafone könnten noch keine konkreten Anschlussdaten genannt werden, da Verhandlungen zwischen der Telekom und Vodafone noch ausstehen würden.

Herr Bergmann berichtet dazu, dass Gespräche geführt worden seien und es tatsächlich an einigen Stellen gehakt habe. Von insgesamt 80 Anträgen seien allerdings 50 abgearbeitet. Einiges hätte noch zwischen den Unternehmen geklärt werden müssen.

Herr Klaas ergänzt, dass beispielsweise die Anlieger der Steinstraße mittlerweile mit 10 MB über Vodafone die DSL-Leitungen nutzen könnten.

1.3      Abgabenbescheide

Zu den Abgabenbescheiden 2011 hat Herr Kalender zwei Fragen:

1.         Abwassergebühr Regenwasser

Herr Kalender fragt, wie es zu einer Veränderung bei der versiegelten Fläche kommen könne.

Herr Klaas antwortet, dass es Minderungsanträge von Bürgern gebe für Gartenhäuschen oder Ähnlichem, die vorher nicht berücksichtigt waren. Auch hätten Haushalte und Gewerbebetriebe sich teilweise vom Abwassernetz abgeklemmt, wenn auf dem Grundstück andere Versickerungsmöglichkeiten bestehen. Hier seien Teilbefreiungen möglich.


2.         Erhöhung Restmülltonne

Nach Angaben von Herrn Kalender sei die Gebührenerhöhung bei der Restmülltonne für den Umbau des Wertstoffhofes eingerechnet worden. Dieses geplante Grundstück stehe nicht zur Verfügung und der Wertstoffhof werde in der nächsten Zeit wohl noch nicht umgebaut.

Herr Bergmann berichtet, dass die Gebühr von der Gesamtabfallmenge abhängig sei und nicht nur vom neuen Wertstoffhof. Dieses sei in der vorliegenden Kalkulation nachvollziehbar, auf Wunsch könne jeder diese Kalkulation im Rathaus einsehen bzw. zur Verfügung gestellt bekommen.