TOP N 8: Mitteilungen der Verwaltung

8.1.     Mensa der Johann-Conrad-Schaun Gesamtschule

Herr Bergmann berichtet darüber, dass es seit einiger Zeit Gespräche zur Mensa in der Gesamtschule gegeben habe. Es sei von einigen Eltern und Schülern der Wunsch geäußert worden, besseres Essen anzubieten. Außerdem sei nicht genügend Platz in den Räumlichkeiten der Mensa vorhanden. Daraufhin habe man Überlegungen angestellt, mit der Kinderheilstätte zu kooperieren. Man habe insgesamt errechnet, dass ca. 1.200 Essen in Nordkirchen täglich notwendig seien. Es habe eine Machbarkeitsstudie gegeben und außerdem habe eine Arbeitsgruppe mit Eltern, der Schulleitung, Herrn Bergmann und Frau Kammert getagt. Es habe auch bereits die Möglichkeit zum Probeessen in der Kinderheilstätte gegeben, sodass dieser Weg nun weiter verfolgt würde.

Die Kinderheilstätte plant die Küche in einen Integrationsbetrieb umzuwandeln. Dort würden dann ca. 20 Personen beschäftigt werden, davon 49 % mit Menschen mit Behinderung. Als weiteren Aspekt führt er an, dass das von einem Elternverein geführte Bistro in der Gesamtschule bereits vor einigen Jahren aufgegeben werden musste und seitdem von der Mensa mit übernommen wurde. Bei einer Übernahme durch die Kinderheilstätte, könnte das Bistro sehr wahrscheinlich wieder am alten Platz eröffnet werden. Die derzeit in der Mensa beschäftigten Mitarbeiter würden das Angebot einer Übernahme erhalten.


8.2.     Betrieb der OGS

Frau Kammert berichtet über die OGS.

Der Verein zur Betreuung von Kindern der Mauritiusschule Nordkirchen e.V. hat mitgeteilt, dass der Zuschuss für das Schuljahr 2014/15 nicht auskömmlich ist, da die Kinderzahlen im Vergleich zum Vorjahr von 38 auf 51 gestiegen sind. Zudem seien viele Kinder dabei, die besondere Aufmerksamkeit benötigen. Der Betreuungsbedarf  und der Zeitaufwand würden sich dadurch nochmal erhöhen.

Wie groß das Defizit für die Gemeinde Nordkirchen dadurch wird, lässt sich momentan noch nicht feststellen, da die Elternbeiträge für das neue Schuljahr noch nicht festgesetzt wurden. Im letzten Schuljahr wurde durch die Festsetzung der Elternbeiträge annähernd der Kostenbeitrag refinanziert, es blieb eine Deckungslücke von 3.680 €.

Die Verwaltung ist momentan mit dem Verein in Gesprächen und wird über den weiteren Verlauf berichten. Darüber hinaus wird eine neue Ausschreibung der Betreuungsleistung für das Schuljahr 2015/16 vorbereitet.

Herr Tepper erkundigt sich, ob die Landeszuschüsse pro Kopf oder pro Gruppe gezahlt würden.

Frau Kammert antwortet, dass die OGS-Zuschüsse pro Kopf gezahlt würden, dass also bei der momentan guten Auslastung auch höhere Zuschüsse gezahlt würden. Diese seien aber dennoch nicht auskömmlich.


8.3.     Anmerkung zur „Offenen Ganztagsgrundschule

Hierzu möchte Herr Tepper wissen, warum eine neue Ausschreibung für die OGS geplant sei. Nach seiner Kenntnis seien neue Fachkräfte dort eingestellt worden und die Motivation im Team sei sehr hoch.

Frau Kammert antwortet, dass bei Vertragsveränderungen eine Ausschreibung gesetzlich vorgesehen sei und somit Pflicht.

Frau Spräner möchte in diesem Zusammenhang wissen, ob dort Integrationshelfer eingesetzt und auch finanziert würden.

Für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf, so Frau Kammert, gäbe es erhöhte Landeszuwendungen.

Herr Bergmann unterstützt diese Aussage und weist darauf hin, dass auf sparsames Handeln geachtet werden müsse und somit neue bzw. neu zu verhandelnde Dienstleistungen ausgeschrieben werden müssten.

Frau Spräner erkundigt sich, wer dann darüber entscheiden würde. Dies passiert ebenfalls in diesem Ausschuss.

Herr Tepper fragt danach, für wie viele Kinder die Räumlichkeiten ausgelegt seien.

Darauf antwortet Frau Kammert, dass 50 Kinder in den OGS-Räumen Platz hätten, darüber hinaus aber zusätzlich die Klassenräume genutzt werden könnten.