TOP Ö 3: Gründung einer Anschwung-Initiative
Maßnahme zum Auditierungsprozess zur Flexibilisierung der Kinderbetreuung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Abstimmung: Ja: 17, Nein: 00, Enthaltungen: 00

Beschlussvorschlag

 

Der Ausschuss befürwortet die Gründung einer Anschwung-Initiative durch die Gemeinde Nordkirchen, das Kreisjugendamt Coesfeld und die Familienbildungsstätte Lüdinghausen mit dem Ziel der Flexibilisierung der Kinderbetreuungsangebote in Nordkirchen.

 

 


Herr Bergmann erläutert, dass im Zuge des Auditierungsprozesses zur familiengerechten Kommune die Befragung zum Betreuungsbedarf ergeben habe, dass sich viele Eltern Veränderungen im Bereich der Kinderbetreuung und eine Flexibilisierung wünschten. Die Verwaltung ist in diesem Zusammenhang auf das Serviceprogramm „Anschwung für frühe Chancen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung aufmerksam geworden. Im Rahmen dieses bundesweiten Serviceprogramms soll diese Thematik behandelt werden.

 

Frau Döbbelin-Südfeld ergänzt, dass für die Teilnahme an diesem Serviceprogramm drei Kooperationspartner erforderlich seien. Mit dem Kreisjugendamt Coesfeld und der Familienbildungsstätte Lüdinghausen seien diese Kooperationspartner gefunden worden. Sie erläutert kurz die bereits stattgefundenen Absprachen.

 

Frau Dülker ergänzt, dass diese Idee vom Kreisjugendamt Coesfeld nachdrücklich unterstützt und gegebenenfalls auf Kreisebene eine weitere Initiative gegründet würde. Dies stehe im Zusammenhang mit den gemeinsamen Überlegungen zur Qualitätsentwicklung in der Kinderbetreuung in allen Münsterlandkreisen, angestoßen durch den Kreis Warendorf.

 

In der anschließenden Diskussion wird die Idee der Beteiligung an diesem Serviceprogramm von verschiedenen Ausschussmitgliedern positiv bewertet.

 

Herr Ernst befürchtet allerdings, dass den Eltern Hoffnung auf flexiblere Öffnungszeiten gemacht werde, die dann aufgrund fehlender finanzieller Mittel in Form von ausreichend Vertretungskräften oder sonstigem Personal nicht möglich sei.

 

Sowohl Frau Dülker als auch Herr Bergmann sind allerdings der Meinung, dass man zunächst innovative Prozesse anstoßen und beginnen sollte und sich dadurch auch Realisierungsmöglichkeiten ergeben würden.

 

Herr Seidel erfragt, wann mit positiven Effekten dieser Anschwung-Initiative zu rechnen sei.

 

Darauf antwortet Frau Dülker, dass dazu eine Prognose nicht möglich wäre.

 

Frau Schröer liest abschließend den Beschlussvorschlag vor.

 


Abstimmungsergebnis: 17:00:00 (J:N:E)