TOP Ö 3: Mitteilungen der Verwaltung

3.1.     Kulturrucksack NRW, Förderzusage

Die Gemeinde Nordkirchen hat sich gemeinsam mit sieben weiteren Kommunen des Kreises Coesfeld unter der Federführung des Kreisjugendamtes beim Projekt Kulturrucksack NRW beworben. Das Kreisjugendamt hat heute mitgeteilt, dass diese Bewerbung positiv beschieden wurde.

Ziel des Landesprojekts ist es, jungen Menschen im Alter von 10 bis 14 Jahren die kulturelle Vielfalt zu eröffnen, Interesse am kulturellen Leben zu wecken und  die Kultur- und Bildungslandschaft mit der  Kreativität von Kindern und Jugendlichen zu bereichern.

Im Rahmen des Projekts, das bis 2015 ausgeschrieben ist, werden nur neue Angebote, nicht bereits Bestehendes gefördert. Es wird großer Wert auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen gelegt, so dass insbesondere Aktivitäten gefördert werden, bei denen diese Altersgruppe selber agieren kann und nicht nur konsumiert. Es sollen außerschulische Partner eingebunden werden. Mit der Förderung sollen Kulturveranstaltungen kostenlos, bzw. kostenreduziert angeboten werden.

Der Förderumfang beträgt 4,40 € pro Kind/Jugendlicher in der Altersgruppe 10 bis 14 Jährige pro Jahr, wobei davon mindestens 4,00 € in die Umsetzung konkreter Projekte fließen muss. D.h. für Nordkirchen bei  ca. 680 Jugendlichen der Altersgruppe eine Summe von rund 3.000 Euro.

Die Gemeinde hat für die Projektbeschreibung Kontakt zum JuNo aufgenommen und in einem ersten Entwurf Angebote wie z. B.
1. verschiedene Workshops zu diversen Facetten der Jugendkultur (Musik/Tanz/Graffiti/Kleidung etc.),

2. Mobiles Kino zu jugendrelevanten Themen und

3. Trommelworkshop  geplant.

Die Projektbeschreibung ist aber so offen gehalten, dass sich noch weitere Vereine und Initiativen mit ihren Ideen beteiligen können.

In den anderen Kommunen  sind ähnliche Aktivitäten geplant: Workshops zu Musik/ Tanz/ Comedy; Bildhauerei, Kooperation mit Bibliotheken etc.

Die Angebote der Kommunen des Kreises Coesfeld werden gemeinsam veröffentlicht und beworben. Die Kommunen können voneinander profitieren und sollen auch interkommunal vernetzen.


3.2.     Nordkirchen auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde, Projekt eine Stufe weiter

Heute hat in Haltern am See der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 getagt. Das Projekt „Nordkirchen – auf dem Weg zur Inklusiven Gemeinde“ hat dabei die erste Hürde erfolgreich genommen. Die eingereichte Projektskizze wurde anerkannt und damit ist  die erste Qualifizierungsstufe erreicht. Es wurde deutlich, dass man seitens der Regionale sehr an dem Projekt interessiert ist, weil Nordkirchen aufgrund seiner besonderen Voraussetzungen mit einer großen, zentral gelegenen Behinderteneinrichtung gute innovative Ansätze zugetraut werden. Nun kann in den entsprechenden Arbeitsgruppen weiter an der Umsetzung gearbeitet werden.