TOP Ö 5: Anfragen der Ausschussmitglieder

5.1.    Förderprogramm für Wirtschaftswege

Herr Stiens fragt danach, ob der Verwaltung ein Förderprogramm für die Wirtschaftswege bekannt sei, in dem bis zu 60 % der Baukosten staatlich gefördert würden.

Herr Klaas erklärt, dass solche Fördermöglichkeiten z. B. im Rahmen von Flurbereinigungsverfahren bestehen, die in Nordkirchen im Moment nicht anstehen bzw. von Eigentümern im Bereich Südkirchen, Obsen, nicht gewünscht werden.


5.2.    Hinweisschilder Bauerschaft „Berger“

Herr Stiens vermisst die früher aufgestellten Hinweisschilder auf die Bauerschaft „Berger“ und bittet, diese wieder aufzustellen.


5.3.    Einladung Klimaschutzmanagerin des Kreises Coesfeld

Frau Spräner regt an, zur allgemeinen Information über Klimaschutzaktivitäten die Klimaschutzmanagerin, Frau Rensner, des Kreises Coesfeld einmal in den Ausschuss einzuladen.


5.4.    Streuobstwiese in Capelle

Frau Spräner fragt danach, ob die Absicht bestünde, auf dem alten Capeller Friedhof eine Streuobstwiese anzulegen.

Herr Klaas erklärt, dass zwei Bürgerinnen aus Capelle dieses Ansinnen geäußert haben, die das Vorhaben in Form eines Planes noch näher skizzieren wollen.


5.5.    Grünfläche Lüdinghauser Straße/Ermener Straße

Frau Spräner fragt nach dem Vorhaben in der Grünfläche Lüding-
hauser Straße/Ermener Straße.

Herr Klaas erklärt, dass in dieser öffentlichen Grünfläche ein Regenrückhaltebecken für das Baugebiet Große Feld III gebaut werden wird mit begleitenden Anpflanzungsmaßnahmen.


5.6.    Zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Lünen-Münster

Herr Haub fragt nach der Meinung der Verwaltung zum zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Lünen-Münster.

Herr Bergmann erklärt, dass das aktuelle Problem zunächst die anstehende Sanierung des Bahndammes ist, die in 2020 zu längerfristigen Sperrungen führen wird. Hier sind die Gemeinden Ascheberg und Nordkirchen auf dem Weg, eine möglichst optimale Gestaltung der Ersatzverkehre einzufordern.

Der auch von Nordkirchen seit Jahren geforderte komplett zweigleisige Ausbau der Strecke Lünen-Münster ist auf Bundesebene leider im Moment nicht erkennbar. Der jetzt avisierte Teilausbau löst nach Auffassung der angrenzenden Gemeinden die Probleme nicht und führt insbesondere zu der Gefahr, dass die Strecke für den internationalen Zugverkehr nicht mehr relevant ist und damit z. B. auch die Stadt Münster als Verkehrsknotenpunkt an Bedeutung verlieren wird. Die angrenzenden Kommunen haben in jüngster Zeit diese Befürchtung in Form einer gemeinschaftlichen Petition noch einmal den Ministerien, der Deutschen Bahn und den Abgeordneten vorgestellt.


5.7.    Rückschnitt Bäume

Herr Albin weist darauf hin, dass im Baugebiet Kaperberg einige Bäume zu radikal zurückgeschnitten worden sind.

Herr Klaas bestätigt dies, wobei noch nicht eindeutig ist, wer diesen Rückschnitt durchgeführt hat. Zwei Bäume werden im Herbst ausgetauscht werden.